Nanz'sches Haus

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Das Gebäude wurde 1767 anstelle eines Vorgängerbaus von dem jungen Burgvogt Johann Friedrich Marz errichtet. In den Jahren 1768 und 1769 entstand aufgrund des Neubaus eine umfangreichere Aktenlage bei der herzoglichen Administration, die ihren Grund in der Anmaßung des Bauherrn hat, die Auskragung des 1. Obergeschosses so weit zu führen, dass sie mit einer Stütze abgefangen werden musste, die auf der Mauer des Pfarrgartens zu stehen kam. Der Pfarrer war zwar mit dieser ungewöhnlichen Lösung einverstanden, aber seitens der Synode herrschte Unverständnis. Seitens der Gemeinde wurde auf den Erhalt des Fußwegs größter Wert gelegt. Dem Burgvogt wurde letztlich auferlegt, dass Schäden, die wegen der Säule an der Mauer des Pfarrgartens entstehen sollten, von ihm, resp. den zukünftigen Bewohnern des Hauses zu richten sind.

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Villa Benger Uhlbach

P1090165a Benger miniDie Villa Benger, deren Erbauer Gottlieb Benger bereits 1903 verstarb, lag inmitten eines großen und weiträumig angelegten Parks, der aus verschiedenen Elementen bestand. Die Villa selbst war 1890 fertiggestellt und wurde im Brandversicherungskataster mit 45.000 Reichsmark geführt (die Andreaskirche mit 20.000 Reichsmark). – Im näheren Umfeld wurden zur Anlage des Parks ab 1889 zahlreiche Häuser aufgekauft und abgebrochen, wie die Verzeichnisse zur Gebäudebrandversicherung ausweisen. Wiesen und Weinberge rundeten den Grundbesitz der Familie Benger in Uhlbach ab.

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Pfarrhaus Uhlbach

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Das als Weingärtnerhaus erbaute Gebäude wurde schon nach wenigen Jahren seines Bestandes von der Gemeinde gekauft und zum Pfarrhaus umgewidmet. Diesem Kauf war eine jahrzehntelange Suche nach einem geeigneten Gebäude vorangegangen, weil das alte Pfarrhaus längst unbewohnbar geworden war und der Pfarrer zur Miete wohnte. Um gegenüber der herzoglichen Verwaltung die Dringlichkeit vor Augen zu führen, dass der Pfarrer ein neues Haus benötigt, wurde sogar behauptet, dass im alten Pfarrhaus ein Gespenst hause. 1708 führt der örtliche Magistrat in einem Schreiben an: Alldieweylen das bißhero Zue Uhlbach, hießigen Ambts, geweßene dem Gemeinen Fleckhen daselbsten aigenthumblich angehörige Pfarrhauß nicht allein wegen deß darinnen sich vilfältig sPühren Lassenden GesPensts von denen Pfarrern nimmer bewohnt werden wollen, solle man doch das von Andreas Kurrle vor wenigen Jahren gebaute Weingärtnerhaus kaufen und dem Pfarrer zur Verfügung stellen.

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